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Dualer I.C.S. Förderstudent schließt Bachelorarbeit bei infoteam ab

Das Zusammenspiel zwischen Unternehmen und Student war angenehm und für beide Seiten mehr als zufriedenstellend. Christian arbeitete bei uns im Projektteam: Offiziell als Werkstudent, praktisch gesehen als vollwertiges Teammitglied mit einem eigenen Verantwortungsbereich,“ so Projektleiter Frank Poignée. „Dass ich in das Thema Funktionale Sicherheit hineingerutscht bin, war eher zufällig. Ein glücklicher Zufall, denn so konnte ich die Erfahrungen aus dem Projekt direkt in meine Bachelorarbeit einfließen lassen,“ erläutert Christian Schwabe.

 

Dual studieren mit dem I.C.S. Förderprogramm und infoteam

Christian Schwabe studiert dual. Da er zu den Besten seines Studienjahrgangs gehört, nimmt der 24-jährige Informatikstudent am I.C.S. Förderprogramm der Ohm-Hochschule in Nürnberg teil. Dieses Förderprogramm zeichnet sich vor allem durch eine kurze Förderdauer und einen starken Praxis- und Unternehmensbezug aus. Anders als bei anderen dualen Modellen, können die Studierenden sich erst bewerben, wenn sie von ihrer Fakultät für das Modell nominiert wurden. Wer sich bewerben möchte, muss damit  sehr gute Prüfungsergebnisse abliefern. Weil die Förderung frühestens im 3. Semester beginnt, erfolgt die abgestimmte Verzahnung von Theoriephasen und Praxiserfahrung in der Abschlussphase des Studiums. So können Ihre Studierenden nach Studienende fließend ins Berufsleben wechseln.

ChristianSchwabe - ICS Förderstudent

Voller Erfolg bei der Bachelorarbeit und der Betreuung durch infoteam

Christian Schwabe arbeitet seit dem fünften Semester in den Ferien bei der infoteam Software AG und erhält finanzielle Unterstützung. Zu Beginn seiner Praxisphase half er im Projektteam beim Softwaretest des Cause & Effect Editors. Dieser Editor erleichtert die Entwicklung und Abnahme von Sicherheitsfunktionen.  Alle Informationen die der Softwareanwender manuell eingibt, werden in die Programmiersprache ST (Strukturierten Text) übersetzt. „Informationen werden nicht immer nur in ST umgewandelt. Es gibt auch noch andere SPS-Sprachen, in die eine Matrix umgewandelt werden könnten. Wir haben uns aber vorerst für die ST-Sprache entschieden,“ erklärt Christian Schwabe. ST kann von speicherprogrammierbaren Steuerungen gelesen werden. Diese Steuerungen sind in der Industrie im Einsatz, auch im sicherheitskritischen Umfeld. In seiner Bachelorarbeit vertiefte Christian das Thema. Er programmierte einen Post-Prozessor für den Cause & Effect Editor der infoteam Software AG. Dieser Prozessor sorgt dafür, dass die manuellen Eingaben des Anwenders nun automatisch in die Programmiersprache ST übersetzt werden. Die Entwicklung umfasste ca. drei Monate, danach musste noch alles zu Papier gebracht werden. „Die Betreuung bei infoteam war optimal. Ich hatte Zugang zur ausführlichen Dokumentation, vom Konzept über den Systementwurf bis zur Spezifizierung. Dazu erhielt ich jede Unterstützung seitens der Experten für Funktionale Sicherheit im Unternehmen.“ Von der Ohm-Hochschule in Nürnberg stand ihm während seiner Bachelorarbeit Prof. Dr. Friedhelm Stappert, Fakultät Informatik, Spezialgebiet Echtzeitsysteme & Embedded Systems, zur Seite. Christians Arbeitsergebnisse fließen direkt in die Produktweiterentwicklung ein. Sein Post-Prozessor wird in die Software eingebaut und ist für eine TÜV-Zertifizierung vorgesehen. Es gibt schon heute konkrete Kundenanfragen dazu. „Ich bin froh, dass meine Prüfungen und die Bachelorarbeit nun hinter mir liegen. Aber es macht mich auch stolz, dass meine Arbeit kein rein theoretisches Thema hatte, sondern das Produkt erweitert und in den Verkauf kommt.“ gibt Christian Schwabe zu.

Nach dem Studium die Festanstellung

Er freut sich jetzt nach Abschluss seines Studiums darauf, für 7 Wochen mit dem Camper durch Australien zu touren. Am 1. Juni führt ihn sein Weg direkt wieder zurück ins mittelfränkische Bubenreuth. „Wir sind sehr froh, dass wir durch das I.C.S. Förderprogramm hochqualifizierte Fachkräfte für unser Unternehmen gewinnen können. Nimmt man die sehr guten Prüfungsergebnisse, die praxisorientierte Bachelorarbeit und seine Erfahrung aus den Projekten zusammen, sind wir mehr als zufrieden.“ so Gert Weymayr, kaufmännischer Vorstand. Sympathie war auf beiden Seiten da, was in einem mittelständischen Unternehmen nicht zu unterschätzen ist.  „Wir freuen uns sehr, dass Christian bei uns als Software Engineer in einer Festanstellung beginnt.“

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